die aquarienwelt
  Krankheiten
 
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Man kann die Krankheitserreger in vier Katagorien unterteilen :
 
   1. GIFTSTOFFE
wie z.B. Chlor, Chloramin, Ammoniak, Nitrit oder andere Gifte.
Chlor oxidiert die Kiemen und verhindert, dass Sauerstoff ins Blut gelangt. Die Symptome sind: Fische schnappen an der Oberfläche nach Luft, drehen sich um die eigene Achse oder schwimmen unregelmäßig, bis sie schließlich sterben.
 
   2. PARASITEN
 greifen häufig schwache oder gestresste Fische an.
Wenn zuviele Fische im Aquarium sind, hohe Temperaturschwankungen auftreten oder schmutziges Wasser vorherrscht, kann dadurch die natürliche Schleimschutzschicht, die die Schuppen bedeckt, entfernt oder geschächt werden. Dadurch können Parasiten angreifen. Weiße Flecke treten häufig dann auf, wenn neue Fische zugegeben werden, aufgrund des Stresses während des Transports oder schneller Temperaturschwankungen.
 
   3. PILZE
 sind häufig die Ursache von Wunden oder schmutzigem Wasser.
Pilz ist ebenfalls häufig eine Nebenwirkung von Überfütterung, schlechter Wasserqualität oder schlechter Pflege.
 
   4. BAKTERIEN
 können alle inneren Organe, die Kiemen und die Flossen angreifen.
 
 
Überbesetzte Aquarien und permanente Streßsituationen sind immer noch eine der häufigsten Fischerkrankungen im Aquarium.
 
Vorbeugung:
 
 
 
Viele Zierfischkrankheiten lassen sich bis heute weder gezielt diagnostizieren noch wirkungsvoll bekämpfen.
 
Daher kommt in der Aquaristik der Vorbeugung eine besondere Bedeutung zu.
 
Wie bei allen anderen Lebewesen auch, sind optimale Umweltbedingungen eine Grundvoraussetzung für ein langes und gesundes Fischleben.
 
 
 
Zur Optimierung der Umweltqualität sollten nur Zierfische zusammengehalten werden, welche die gleichen Anforderungen an das Biotop, den entsprechenden Wasserwerten und die jeweilige Ernährung stellen.
 
 
 
Die Hälterungsbedingungen haben grds. denen des natürlichen Lebensraumes zu entsprechen.
 
 
 
Folgende Stressfaktoren sollten möglichst vermieden werden:
 
- starker Über- oder Unterbesatz im Becken
 
- stetiges Umgestalten der Beckeneinrichtung
 
- häufige Veränderungen des Fischbestandes
 
- Vergesellschaftung natürlicher Fressfeinde
 
- langanhaltende erfolglose Fangversuche
 
etc.pp.
 
 
 
Die Wasserwerte müssen auch über einen längeren Zeitraum gleichbleibende Qualität besitzen.
 
Regelmäßige Teilwasserwechsel sind ein wichtiger Garant dafür.
 
( Häufigkeit und Menge sind vom Besatz, Einrichtung und Filterqualität abhängig )
 
 
 
Abwechselungsreiche und artgerechte Ernährung sind von enormer Wichtigkeit. Überfütterung ist stets zu vermeiden.
 
 
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