die aquarienwelt
  Fischarten
 
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Salmler:

 
Gehören zu den beliebtesten, oft farbenprächtigsten Aquarienfischen überhaupt.Sie leben in Afrika und in Mittel- und Südamerika. Die meisten von ihnen sind Schwarmfische und sollten deshalb zu mehreren gepflegt werden. Nicht zu hell beleuchtete aber gut bepflanzte Becken eignen sich gut. die meisten lassen sich hervorragend vergesellschaften und Sie fressen alle möglichen sorten Futter.
Man erkennt sie leicht an der so genannten Fettflosse, einer kleinen, zusätzlichen Flosse auf dem Schwanzstil, über die nur Salmlerarten verfügen.



Barben und Bärblinge:

 
Die Barben und Bärblinge gehören zur Familie der Karpfenfische (Cyprinidae).Namensgebend für sie sind ihre Barteln. Mit diesen Barteln tasten die Barben meist den Grund eines Gewässers nach Nahrung ab. Sie ähneln den Salmlern sehr und das erkennungmerkmal ist das sie keine Fettflosse haben.



Schmerlen:

 
Die Gesamtheit der Schmerlen umfaßt sicher über 500 verschiedene Schmerlenarten. Im Allgemeinen sind Schmerlen eher versteckt lebende und scheue Tiere, meißt dämmerungsaktiv, sie bewohnen die stark bewucherten Nebenarme der Flüsse Asiens, sind aber auch in nahezu jedem Reisfeld anzutreffen.Schmerlen sind Allesfreser, jedoch mit einer Vorliebe für alles was an Würmern und Larven im Wasser zu finden ist. Die Leibspeise vieler großer Schmerlen sind jedoch Wasserschnecken.


Killifische:


Killifische oder auch Eierlegende Zahnkarpfenstellen mit über 450 Arten eine große Fischfamilie dar. Killifische sind außer in Australien, in den Tropen, Subtropen sowie teilweise auch in den gemäßigten Breiten weltweit verbreitet. Bevorzugt wird in Pflanzen oder Wurzelgeflecht abgelaicht. Sollte geeignetes Substrat nicht vorhanden sein, dient der mehr oder weniger schlammige Bodengrund als Ablaichplatz. Die Eier entwickeln sich innerhalb von 10- 25 Tagen im Wasser. Vertreter dieser Arten können, bei entsprechender Hälterung, im Aquarium 2- 4 Jahre alt werden.In der Natur werden diese Arten meistens nur etwa 6 Monate alt, dafür sind die Jungfische schon nach 4- 6 Wochen fortpflanzungsfähig. Im Aquarim können die Tiere bei entsprechender Hälterung bis zu 1 Jahr alt werden, einige sogar noch etwas älter. Wenn wir Vertreter dieser Arten nachzüchten wollen, sind wir gezwungen, die Eier trockenzulegen .



Lebendgebärende:

 
Lebendgebärende gelten immer noch als unkomplizierte und ohne größeren Aufwand zu haltende Aquarienfische, aber selbst langjährige Aquarianer wissen meist nur wenig über diese Fischgruppe. Wildformen - so denken viele - sind immer scheu, grau und farblos.Diese Fische bringen ihre Jungen tatsächlich "lebendig" - also nicht in Eiern, wie sonst bei Fischen üblich - zur Welt. Männchen dieser Familie erkennt man am so genannten Gonopodium. Dieses hat sich aus der Afterflosse gebildet und dient zur Begattung der Weibchen. Das Männchen überträgt damit seinen Samen an ein Weibchen. Dieses wiederum kann den Samen erstaunlich lange speichern, so dass spätere Eiserien ohne zutun eines Männchens befruchtet werden können. Zuchtformen sind vor allem Überzeugungs- und Geschmackssache, oft werden unsachliche Argumente gegen Zuchtformen vorgebracht und es gibt leider auch sehr viele Vorurteile. Bei den herausgezüchteten Merkmalen handelt es sich um in der Art genetisch verankerte Eigenschaften, die jedoch in Naturpopulationen nicht von Vorteil wären.




Labyrinther:
 
Die Labyrinthfische, oder auch Labyrinther genannt, verdanken ihren Namen einem bestimmten Organ, dem Labyrinth. Dieses ermöglicht es ihnen, Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen. Trotz des Vorhandenseins von Kiemen sind die Tiere auf diese Luftatmung angewiesen.Besonders interessant ist bei den Labyrinthfischen die Fortpflanzung: Die Männchen bauen ein Schaumnest, in welches später die Eier gelegt werden. Dazu holt es Luftbläßchen von der Wasseroberfläche, umhüllt sie mit einem Speichelsekret und spuckt sie wieder aus.



Zwergbuntbarsche:

 
Zwergbuntbarsche sind in der Gefangenschaft etwas anspruchsvoller als die meisten Großcichliden. Die Hälterungsbecken der Zwergbuntbarsche sollten mit dichten Pflanzengruppen und zahlreichen Versteckmöglichkeiten wie hohlem Wurzelwerk, liegenden bzw. umgestülpten Blumentöpfen mit einem wahlnussgroßem Loch oder ähnlich präparierten Kokosnussschalen ausgestattet werden.
Es gibt gibt Höhlenbrüter und Offenbrüter.



Große Buntbarsche:

 
Mit etwa 1000 Arten sind die Buntbarsche die artenreichste Familie. Die Verbreitung der Buntbarsche erstreckt sich auf Afrika, Süd - und Mittelamerika sowie den Süden des indischen Subkontinents. Manche Arten kommen auch im Brackwasser vor. Die Männchen bilden Reviere und jeder Artgenosse wird als Konkurrent bekämpft. Etwas abweichend verhalten sich die Cichliden aus dem Malawi - See. Diese Arten sind bei Einzelhälterung sehr aggressiv. Deshalb sollte man bei diesen Arten möglichst mehrere Tiere von verschiedenen Arten in einem großen Aquarium mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten pflegen.



Welse:

 
Panzerwelse und Harnischwelse fehlen in fast keinem Gesellschaftsbecken.Welse haben keine Schuppen, sondern sind mit große Knochenplatten bedeckt. Sie leben in bodennähe und kommen nur zur Dämmerung raus um zu Fressen(Am Maul befinden sich Barteln),mit dem sie gerne gründeln.Welse leben in fast allen Süßgewässen der Erde.



Regenbogenfische:

 
Regenbogenfische leben in der Regel in Flüssen, Seen, aber auch Sümpfen, einige Vertreter der Regenbogenfische kommen zeitweise auch im Brackwasser vor, leben aber nicht dauerhaft dort. Zur Pflege der genügsamen Schwarmfische eignen sich große Aquarien, die den schwimmaktiven Fischen viel Bewegungsraum bieten.Sie zeichnen sich durch ihre Farben- und Formenvielfalt aus.
 
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